HA-Bremsanlage 280x24mm

  • Hallo,


    hier möchte ich meine neue Konstruktion einer bel. HA-Scheibe im Ø 280x24mm vorstellen. Durch meine bisherigen Erfahrungen in diesem Forum darf ich die Leute, die es nicht interessiert, bzw. die keine Ahnung von Bremssystemen, deren Abstimmung und Auslegung haben, sich diesem Thema fernzuhalten.


    Aufgrund meiner annähernd 28 jährigen Berufserfahrung in der Luftfahrttechnik, zuletzt / aktuell in einer Ingenieursanstellung in der Flug-Hydraulik und meiner 18 jährigen Erfahrung, speziell in der eigenen Bremsenentwicklung und Konstruktion habe ich Ahnung von dem, was ich hier präsentiere bzw. was ich umbaue und zusammenstelle, entgegen vielen Leuten, die, z. B. in meinem Girling 60 Thread nur dumme, besserwisserische Antworten eingestellt haben. Solche Leute wünsche ich hier nicht.


    Ich werde hier keine neue Grundsatzdiskussion in Bezug auf große HA-Bremssysteme eingehen. Wer Interesse an meinen Konstruktionen hat, kann sich hier über das WOB-Forum per PM oder direkt per E-Post an mich wenden.



    Nur kurz nochmals bemerkt, warum man eine große HA-Scheibe in einem VW gebrauchen kann, bzw. verwenden sollte:


    - Optimale Bremskraftverteilung, ca. 70% VA / 30% HA, wie bei stark motorisierten, großen Fahrzeugen


    - Stark verkürzter Bremsweg durch hohes, unterstützendes Bremsmoment an der HA - Bei der Serienbremse wird der Hinterwagen bei einer Vollbremsung stark angehoben, der LAB reduziert dann die Durchflussmenge der Bremsflüssigkeit, somit nochmals reduzierte Bremsleistung der ohnehin zu schwachen Serienbremsanlage!


    - Thermische Entlastung der VA - Bremsscheibe – Die kinetische Energie, die bei einer Vollbremsung auftritt, wird hier zu 30% an der HA vernichtet, bei der Serienabstimmung, z. B. G60, nur zu 15%!


    - Kontrollierbare Vollbremsungen! - Serie: schwammiges, gefährliches Fahrverhalten durch abhebendes, hochkommendes Heck – somit sehr geringer Anpressdruck an der HA – geringere Bodenhaftung – „Abfluggefahr“ - somit spektakuläre Überbremsung der Mini – VAG - Serienbremse, ohne das diese groß in den Abbremsvorgang eingewirkt hat.


    Diese Anlage ist kombinierbar mit folgenden Bremsanlagen (Reihenfolge nach den Bremsmomenten – Girling 60 = höchstes Bremsmoment):


    - Sonderbremsanlage 276x25mm – Girling 60 Doppelkolbensattel Ø 45/40mm
    - Seat-Cupra 305x28mm – 4-Kolbensattel Ø 40/36mm
    - VAG-Anlage 312x25mm – Girling 54mm


    Die Preise und die Teileaufstellung werde ich hier noch nachtragen. Lieferzeit, da die Sattelhalter aus hochfestem Vergütungsstahl plasmageschnitten werden müssen, ca. 4 Wochen, d. h. incl. der Weihnachtstage Anfang / Mitte Januar.


    Wer Interesse hat, setze sich bitte direkt mit mir in Verbindung.


    In Kürze folgt die Anpassung an den Synrco, zudem gibt es noch die Variante 295x22mm für die VAG-Fahrer, die vorn Porsche-Bremsen verbaut haben.



    Mit freundlichen Grüßen


    Wolfgang

  • Zitat

    Original von Pink


    - Stark verkürzter Bremsweg durch hohes, unterstützendes Bremsmoment an der HA - Bei der Serienbremse wird der Hinterwagen bei einer Vollbremsung stark angehoben, der LAB reduziert dann die Durchflussmenge der Bremsflüssigkeit, somit nochmals reduzierte Bremsleistung der ohnehin zu schwachen Serienbremsanlage!




    Und genau deswegen bringt es nichts eine noch größere Bremse da dran zu packen, wenn die Achse bzw der Wagen ja, wie du sagtest eh abhebt und von der Kraft eingebremst werden musst. Aber hatten wir ja schonmal.


    Klingt hier sehr nach einem reinen Werbungsblättchen mit bunten Versprechungen, da bist du im Technik falsch.



    SDI


  • Vorsicht! Ich werde hier nicht zulassen, dass Du andere User beleidigst! Du darfst das als Ermahun ansehen, egal mit wie vielen Jahre Erfahrung sonst wo Du hier prahlst!

  • Zitat

    [i]


    Vorsicht! Ich werde hier nicht zulassen, dass Du andere User beleidigst! Du darfst das als Ermahun ansehen, egal mit wie vielen Jahre Erfahrung sonst wo Du hier prahlst!


    Ich beleidige hier niemanden! Ich prahle nicht! Im Gegenteil, ich wurde von vielen hier beleidigt. Das ist Fakt.


    Ich wünsche hier keinen Ärger, aber andere Leute haben sich mir gegenüber auch anständig zu verhalten, auch wenn ich bislang im Opel Bereich meine Bremsenkonstruktionen verkauft habe, was wohl einigen "Golf-Fahrern" gegen den Strich geht.


    In diesem Sinne.


    MfG


    Wolfgang

  • Das denke ich, war jedem egal, wir sind hier ja nicht bei nem Käseblatt.


    Aber wenn du mit solchen Behauptungen um dich wirfst, die auch noch unlogisch sind (siehe oben), keine echten Beweise, Messungen liefern kannst, nicht auf Fragen richtig oder garnicht eingehst, das hat dann eigentlich wenig mit Beleidigung zu tun, wenn dich jemand darauf anspricht.


    Wie lange du das machst ist eigentlich belanglos, wo oft du da etwas verkauft hast genauso, denn sagen kann man da viel, denn wenn du hier so eine innovative Erfindung bringen würdest, wäre das sicher irgendwo aufgetaucht.


    Zu der Bremse oben, finde ich zb direkt sehr sinnfrei, dass der Bremsbelag viel zu klein für die Scheibe ist. Du spricht aufgrund des größeren Scheibendurchmessers zwar mehr Fläche ab, dafür wird die Scheibe aber nciht richtig genutzt und es entsteht ein ziemlicher rand. was passiert wenn die Scheibe da deutlich abgenutzt ist und dann ein Grad entsteht, der Bremsbelag mal bisschen spiel hat... naja...und ein paar mm sind das nicht....


    SDI

  • :DIch wills mal anders sagen...


    Hab da echt nicht viel plan von aber das was mich an der Bremse reizen würde ist das dann bei meinen Ronal R38 Felgen es hinten nicht mehr so Pupsig aussehen würde... Aber bin schon mal gespannt was das Kosten wird weil glaube da wirds scheitern ( Vom Tüv noch nicht geredet!)


    @ Pink


    Eins stimmt allerdings ... Andere Beläge die die Scheibe ausnutzen wären schon angebracht aber glaube dann brauchts auch andere Sättel...


    Das mit der Kinetik usw überlass ich lieber Leuten die wissen was das ist :D


    Also generell dafür... :wink Nur bitte erklär den Sinn nochmal auf Deutsch weil wenns nur 30 % hinten Bremst dann vermindert dein Systehm für mein Verständnis nur den Kraftaufwand an der HA... Aber Bei ner Vollbremsung hebt sich der Hinterwagen aus den Federn da hilft auch keine größere Bremse da brauchts schon mehr gewicht hinten um das einzugrenzen...


    Ne ne ne denke sowas solltest mit nem Bremsgutachten aus sagen wir 100 KM/H belegen das da was besser ist... Stelle Dir gerne meinen Passi zur verfügung... Erst mit Original Mini VAG 3 mal Bremsen und danach nach 2-300 km einfahrzeit ( Oder mit eingebremsten Scheiben und Belägen) das gleiche mit deinem Systehm....
    @ ALL Mann Bedenke: Wieviel Geld wäre Dir im Ernstfall auch nur 30cm Wert wenn es die CM sind die zu nem Kind auf der Strasse gefehlt haben :?:


    Also @ Pink meine Meinung ist mach nen Versuch ( Am besten mit nem Unabhängigen Fahrzeug) und wenns Funktioniert sollte Dir jeder Zweifler angesichts meiner @ ALL ansage auf die Schulter klopfen bzw sich bei Dir entschuldigen...



    PS: @ All2: Hätte euch Herr Benz damals Erzählt was in seinem Kopf vorgeht und er auf uns alle gehört hätten wir noch Heute Pferde vorne drann :zwinker: Fakt ist. Beweise und dann aber auch Fair mit dem Ergebnis umgehen :wink


  • genau das dachte ich mir auch, was bringt so ein mini belag hinten. mal abgesehen von dem adapter wo die sattel immer weiter vom achszapfen weg kommt. somit hebelt viel mehr kraft an der schraubpunkten vom sattel des achszapfen. irgendwann bricht er ab. wenn das ein tüv prüfer abnehmen sollte............


    wie ich schon im ersten beitrag gesagt, die auto industrie gibt million was was die forschung des bremsweg an geht. ob es neue reifen sind oder neue scheiben oder belagsmischungen etc. wenn es mit einer großen bremse hinten getan wäre hätten die das. also die lösung kann es nicht sein.


    große scheiben hinten machen nur sinn beim heckantrieb.

  • Die unbelüftete Scheibe hat er doch schon eingetragen bekommen. Ein Grad entsteht bei jeder Scheibe egal wieviel Fläche nun tatsächlich vom Belag genutzt wird. Man wird auch sicherlich berechnen können um wieviel die Kraft auf die Bohrungen im Zapfen nun größer ist als mit der Serienbremse - er macht das ja anscheinend nicht zum 1. mal!
    Was er in seinem Eröffnungspost sagen wollte, dass hier nicht die gleiche Diskussion einfach weitergeführt wird, wie im 1. Thread - es wurde dort schon eigentlich alles diskutiert und muss nicht hier nochmal von vorne betrachtet werden.
    Ich würde so ein Kaliber aber auch nicht ohne das Mark20 fahren wollen, da gerade in Kurven ein mechanisches System kaum auf diese Scheibe einzustellen ist und man somit wieder Bremsweg für die Kinder verschenkt.

    :: ADZ Colour Concept Grün ::
    :: Ölkühler: Wassereimer vom AFN ::
    :: Plusfahrwerk mit originalen GTI Speedlines 6,5x15 auf 205/50 R15 Hankook V12 Evo::
    :: Hartmann Komplettanlage, Pf Nogge, GTI Krümmer und Kat, Ina Hydros (50g) :D ::
    :: Bremse: Mark20 ABS/EDS, ATE 54, EBC Blackstuff Beläge, Zimmermann ohne Löcher ;) ::
    :: Audio: Steg, Emphaser, Clarion ::

  • Zitat

    Original von Eddie


    Vorsicht! Ich werde hier nicht zulassen, dass Du andere User beleidigst! Du darfst das als Ermahun ansehen, egal mit wie vielen Jahre Erfahrung sonst wo Du hier prahlst!


    find ich jetzt nicht fair, Ermahnungen hätte eher manch anderes Mitglied in seinem Girling 60 Thread hageln müssen. :motz


    Grüße :wink



    P.S. mein Beitrag kann gelöscht werden, da er mit dem eigentlichen Thema nicht zu tun hat. Wie all die anderen Beiträge auch nicht. :zwinker:

  • Hallo zusammen,


    also wenn ich das richtig sehen ist das doch nichts anders als der umbau
    auf die Golf 4 GTI HA-Bremse (256er Scheiben).
    Anstatt der 256er sind halt 280er Scheiben genommen worden und dann noch einen Adapter
    das man mit dem Bremssattel weiter raus kommt oder nicht?


    MfG Alex

  • @ Rocky.2,


    Beweise der Bremsleistung liegen vor, diese sind in meinem Girling 60 Thread vorhanden, jedoch muß man sich hier ziemlich druchwühlen, da viele Antworten vorliegen, die das Thema verwirrt darstellen bzw. aus dem Zusammenhang reißen.


    Ich habe bei meiner Sonderbremsanlage GS2-279 (VA: Girling 60 Doppelkolbensattel / Sonderbremsscheibe 276x25mm - HA: Girling 38mm / Sonderbremsscheibe 279x1,0,5mm) einen Bremswert von 100 - 0 von 32,5m protokoliert, der durch die Verzögerungsmessungen des Tüv bestätigt wurde. Nach meiner Rechnung 9,57 m/sq, vom Tüv 9,42 m/sq. Bei meiner Stoppbremsung war die Blockierspur 28m lang. Durch die Blockierung verschenkt man Bremsweg, da die Haftreibung bei Rädern, die kurz vor der Blockiergrenze gehalten werden am höchsten ist.


    Der Prüfer kannte die Bremse nicht, die Bremse ist jetzt 6 Monate verbaut, ich könnte ggf. kurz vor der Blockiergrenze auch die 10 m/s - Grenze überwinden.



    Deshalbwäre es besser, wie @ Micki_Krause geschrieben hat, eine Kombination mit dem ABS, wodurch man noch kürzere Bremswege realisieren kann und zudem die Reifen schont. Meine VA-Reifen sind durch die Tests plattgebremst. Die Abstimmung kann manuell, ohne ABS erfolgen, da die Bremswirkung identisch zu meiner GS2-279 Anlage ist. Der Belag ist gleich groß, der Kolben Ø des Sattels ist ebenfalls gleich groß (Ø 38mm).


    Meine manuelle Einstellung hat sich bestens bewährt. Mit ABS wäre die Leistungsfähigkeit noch höher, das muß jeder für sich entscheiden. In meinem Syncro teste ich das System nächstes Jahr mit einem Bosch 4-Kanal ABS von einem 3,0-24 V Senator.


    Ziel meiner Systeme ist, mit wenigen Spezialteilen die Bremse so effektiv wie möglich zu optimieren, und das mit wenig Umbauaufwand und Geld zu realisieren. Bei der GS2-279 werden ja die originalen HA-Sättel weiterverwendet, aus den alten Scheiben die Naben hergestellt und dann mit dem Sattelhalter, den Scheiben und Zentrierringen die Anlage vervollständigt.


    Durch die kleinen HA-Scheiben bei der Serienbremse verschenkt man wertvollen Bremsweg, eine große VA-Bremse in Verbindung mit einer kleinen Serienscheibe bringt keine Verbesserung der Bremsleistung / des Bremsweges, dies ist nur mit einer größeren HA-Scheibe möglich, die aktiv an der Abbremsung teilnimmt und nicht wie bei VW während des Abhebens des Hinterwagens die Bremsleistung nochmals reduziert und durch die damit verbundene Entlastung der HA bei der Vollbremsung das Fahrverhalten drastisch verschlechtert.


    Die Belaggrößen sind aufeinander abgestimmt. Als Basis-Bremsanlage dient mir die Audi 200 Quattro Turbo Bremse, d. h. VA: 276x25mm / HA: 269x20mm, die für Fahrzeuggewichte bis 2250 kg freigegeben ist.


    Wenn ich nun eine Bremse für ein 2250 kg schweres Auto in ein Auto mit einem Fahrgewicht von 1100 kg implantiere kann sich eigentlich jeder logisch denkende Mensch vorstellen bzw. nachvollziehen, das dieses Fahrzeug dann sehr effezient (brutal) bremsen wird. Dies ist ja durch die Verzögerungsmessung bestätigt worden.


    @ golf_TT, meine Systeme sind für die alten Achsen / Achsteile bis dato ausgelegt, man kann hier wohl auch Lupo-Teile verwenden, kostet dann aber mehr. Ich sehe meine Konstruktion als eigenständig an, auch wenn ich viele originale Teile von VW oder aus dem Zubehör verwende oder die Anlage vom TT / GTI zufällig auch belüftet ist.


    Zur Bremskraftverteilung, statisch sollte diese ca. 70% VA und 30% HA betragen, dies bedingt gleich große Scheiben Ø. Das ist bei VW nciht der Fall, somit verlagert sich die Bremskraft zur VA. Dies ist ungünstig, da dadurch die Blockierneigung steigt und blockierende Räder weniger Haftreibung als (noch) drehende haben.


    Die Kinetische Energie des Fahrzeuges wird über die Bremse in Wärme umgewandelt, wenn nun die HA-Scheibe die VA Scheibe stärker unterstützt, muß die VA-Scheibe logischerweise weniger Energie / Wärme aufnehmen und ist somit thermisch höher belastbarer, als eine Scheibe, die von der HA keine / kaum eine Unterstützung erfährt und somit fast die gesamte Wärme aufnehmen muß.


    @ Rocky.2, ich hoffe das ist von Dir verstanden wurde. Ansonsten muß ich die Tage nochmals eine komplette Beschreibung ausarbeiten.



    MfG


    Wolfgang

  • Das ist mir schon klar, das es für die alten Achsen sein soll.
    Da passt das Sach vom Golf 4 oder Lupo ja auch.


    Bringst Du mit den 280er Scheiben und den zu kleinen Klötzen den mehr Bremsleistung her
    als mit den 256er Scheiben und den passenden Klötzen?


    Kannst Du mal ne Kostenaufstellung und nei Teileliste machen von den Teilen die Du verbaust
    und anbieten willst?


    Ist da dann alles dabei, sprich:


    - Achszapfen
    - Radlager
    - Radnabe
    - Bremssattel mit Halter
    - Bremscheibe + Beläge


    MfG ALex

  • Also optisch macht das System schon was her. Aber ich finde die Konstruktion mit Unterlegplätchen und Unterlegscheiben etwas abenteuerlich. Vorallem mit den zwei Unterlegscheiben tritt zu starke Beanspruchung in den Schrauben auf. Es wäre besser, wenn du diese Adaperplatte ausschneidst (Professionell mit Laser) und dann die Fläche die den Abstand herstellt passend fräst. Auch vergrößerst du mit der Adapterplatte die Momente, die an den beiden Schrauben und somit auf die Gewinde wirken. Aber da ich ähnliche Konstruktionen an der Vorderradbremse kenne, sollte das an der Hinterradbremse erst recht machbar sein und somit keine Probleme geben. Als Prüfer würd ich dir das in dem jetzigen Zustand nicht eintragen. Hast du Software, die die Kräfte simulieren kann?


    Gruß
    Grischa

  • hiho



    wöhü.... erfahrung hin oder her aber wenn ich das gebastel mit den doppelten u-scheiben (trozdem außermittig sitzendem sattel) und den normalen sechskantschrauben seh wird mir anders.... vw verwendet da nicht umsonst m10x1 Schrauben mit verzahntem Kopf damit sich nix loswackelt und dann werden da billig ausgestanzte (und damit krumme) u-scheiben drunter gepackt die sich bei der ersten belastung platt ziehen und damit ist die ganze kontruktion lose.... ich weiß aus eigener erfahrung das es nen sau blödes gefühl ist wenn sich son sattel beim fahren mit der felge anlegt..



    zu dem sinn von nem falschrum montierten Girling sattel sag ich nu mal nix oder liegt die achse auf dem kopf??



    und zu dem "aussperren" der unerwünschten user sach ich das hier ist nen öffentliches forum und solange ich keinen beledige werde ich meinen senf zu dem abgeben wo ich mein das es passt.



    Zu den geradeaus vollbremsungswerten sag ich auch nix... fahr slalom oder mal paar runden im kreis und hau voll in die bremsen was dann passiert. Ich bin meinen 86c mit viel zu stark eingestellte ha bremse gefahen (ah stimmt man muss die schwache bremse ja eh drosseln weils sonst überbremst...) und solange das gerade aus ging war der richtig gut beim bremsen... allerdings musste man vor kurven 10m vorher bremsen damits einen nicht quer stellt...


    aber nungut ich werd den kram da zum glück nie fahren müssen



    Btw gehts noch einfacher wenn man schon mit adapter rumbastelt. lupo ha naben da ne Scheibe der wahl drauf und nen passenden halter für 50€ fräsen lassen

    Napoleon trug immer rote Kleidung, damit seine Soldaten nicht sahen, wenn er verwundet war. Die Nazis trugen braune Hosen...


  • Hallo Alex,


    das Bremsmoment ergibt sich stark vereinfacht aus der Kraft = Kolben Ø x Hebelarm (Mittlerer Belagabstand entsrpicht meist gleich dem Kolbenabstand). Somit habe ich im Unterschied zur 226mm Anlage ein um ca. 30% höheres Bremsmoment, auch bei den kleinen Belägen, die ja genauso groß sind, wie die der 226mm Scheibe, der 256mm Scheibe und der 269mm Scheibe. Lediglich bei der 269mm Scheibe ist der aufgeklebte Belag etwas größer, die Platte ist aber auch gleich groß.


    Vielleicht finde ich ja noch etwas größere Beläge, die verwendbar sind.


    Teileliste GS2-280:


    Sattelhaltersatz incl. Schrauben: 119,-
    Bremsscheibensatz: 150,-
    Zentrierringe (Satz): 20,-


    Bausatz gesamt: 289,-


    Bremssättel im AT (Altteile erforderlich) incl. Bremsbeläge: 295,-
    Bremsträgersatz: 160,-


    Die Nabe wird aus der alten Scheibe gefertigt, kann ich gegen einen geringen Aufpreis hier machen.
    Achszapfen + Lager bleiben erhalten.


    Die Bilder zeigen provisorisch zusammengebaute Prototypen. Und U-Scheiben sind gängige Praxis, auch bei Bremsenteilen, wenn man geringe Abstände, wie bei der 280er Scheibe augleichen muß. Das Anzugsmoment der Schraube hält die Scheibe fest. Dann schaut doch mal im S3-Bremsenbereich, dort werden selbstgefertigte U-Scheiben / Abstandsscheiben verwendet, da regt sich auch keiner auf!


    Bei der 295mm Anlage könnte man Buchsen einpressen, jedoch bei der oberen Befestigung ist nicht so viel Material, da hier der ABS-Sensor sitzt. Die Scheiben werden hier ebenfalls über das Schraubmoment / die Flächenpressung sicher gehalten. Ob ich das dann so in Serie fertige, ist auch noch offen. Der Halter für die 280er Scheibe bleibt so, und die U-Scheibe bleibt auch. An der VA sind die gleichen U-Scheiben für die mittige Positionierung des Girling 60 Halters über meiner Sonderscheibe 276x25mm erforderlich. Bei mir hat sich noch nichts gelockert.


    Meine Bremsanlage GS2-280 / die 280x24mm Scheibe wird in Kürze in einem Renn-Golf eingesetzt, dort wird sich ja zeigen, wie das System in der Kurve bremst!
    Meine VA-Scheiben 276x25mm hat das Rennteam bereits erhalten.


    Zudem, wer mit einer zu schwachen HA-Bremse vor Kurven stark bremst verliert durch das abhebende Heck Anpressdruck und Bodenhaftung und fährt dann quer in die Kurve!


    MfG


    Wolfgang

  • Zitat

    Original von Odium
    Also optisch macht das System schon was her. Aber ich finde die Konstruktion mit Unterlegplätchen und Unterlegscheiben etwas abenteuerlich. Vorallem mit den zwei Unterlegscheiben tritt zu starke Beanspruchung in den Schrauben auf. Es wäre besser, wenn du diese Adaperplatte ausschneidst (Professionell mit Laser) und dann die Fläche die den Abstand herstellt passend fräst. Auch vergrößerst du mit der Adapterplatte die Momente, die an den beiden Schrauben und somit auf die Gewinde wirken. Aber da ich ähnliche Konstruktionen an der Vorderradbremse kenne, sollte das an der Hinterradbremse erst recht machbar sein und somit keine Probleme geben. Als Prüfer würd ich dir das in dem jetzigen Zustand nicht eintragen. Hast du Software, die die Kräfte simulieren kann?


    Gruß
    Grischa


    DAs schaut aber auch nur solange gut aus, wie die Scheiben neu sind..
    Der innere nicht grad unauffällige Rand rostet ja auch an und das sieht dann mit Sicherheit Bescheiden aus, wenn riesen Scheiben drin sind, aber nur nen dünner blank geschliffener Ring zu sehen sit und der Rest Rost ist...

  • wenn du schreibst das du ca. 30% mehr bremsleistung auf den scheiben. frag ich mich wieso brauch man die? die serien bremse mit 226x10 ist schon zu stark dafür. die wird ja schon runter geregelt. die mehr leistung an bremskraft wird dir nur was bringen wenn du hinten einen antriebsstrang hast, daher hat der syncro auch ab werk größere trommeln oder scheiben.


    die 30% mehr bremsleistung bringen dir auch nur was wenn du immer volllgeladen bist. da kann man das gut nutzen auf der ha. mal abgesehenwas nutzt mir so eine scheibe wenn ich immer noch den gleichen sattel mit belag habe.


    der 38mm kolben kann halt nur maximal kraft x aufbringen.


    leider rosten die 38er sättel ja schon so fest, weil sie zu wenig gebraucht werden. mal abgesehen das scheiben mit innenbelüftung müll sind hinten. wenn ich meinen kombi mit der g60 bremse mal jage und spät und hart bremse. da kannst du vorne auf den felgen eier braten und hinten ist es mal gerade angenehm warm.


    und ne kalte bremse ist auch net das gelbe vom ei.


    zu den 32m, schon wie oft gesagt das glaub ich dir nicht. ohne richtige messung so auch net zu glauben. alles andere dazu steht schon im anderen beitrag.


    wenn du ne möglichkeit hättest die syncro bremse auf die radlager so zu bekommen, das wäre ok. die ist halt 239mm groß.

  • ich verfolge das mit der großen bremse ja auch schon ne ganze weile, nur so richtig klar wird mir nicht wie sich durch die größere bremse an der ha das fahrzeugheck beim bremsen nicht mehr so stark heben soll. es ist doch eigentlich völlig belanglos wie groß die scheibe ist, wenn die blockiergrenze erreicht ist ist sie erreicht und dann fängt das abs an zu regeln, wie groß die scheiben sind spielt doch im grunde dabei keine rolle. ob das abs nun bei ner kleinen scheibe nen höheren druck regelt oder bei ner großen scheibe ne kleineren bremsdruck ist doch egal. und wenn sich das fahrzeugheck bei bremsen anhebt wird zwar die ha entlastet und die hinterräder können nicht mehr soviel bremskraft übertragen aber dafür wird gleichzeitig die va belastet und die vorderräder können ne höhere bremskraft übertragen. gleichzeitig regelt ja die ebv den druck entsprechend zwische va und ha.

  • also ob das jetzt DIE Neuerung ist sei mal dahingestellt, ich finde es bei serienfahrzeugen oder fahrzeugen mit starker Gewichtsverteilung nach vorne absoluten müll. bei syncro oder allrad allgeimein ist mir das klar.


    aber wenn ich mir die umgebohrten naben und die schweizer käseplatte (bremsscheibe) da anschaue, sind wir sehr weit vom tüv entfernt, oder was meinst du?



    mfg

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    soviel TT wie nur geht :D

  • Zitat

    Original von RedCandyMan
    ich verfolge das mit der großen bremse ja auch schon ne ganze weile, nur so richtig klar wird mir nicht wie sich durch die größere bremse an der ha das fahrzeugheck beim bremsen nicht mehr so stark heben soll. es ist doch eigentlich völlig belanglos wie groß die scheibe ist, wenn die blockiergrenze erreicht ist ist sie erreicht und dann fängt das abs an zu regeln, wie groß die scheiben sind spielt doch im grunde dabei keine rolle. ob das abs nun bei ner kleinen scheibe nen höheren druck regelt oder bei ner großen scheibe ne kleineren bremsdruck ist doch egal. und wenn sich das fahrzeugheck bei bremsen anhebt wird zwar die ha entlastet und die hinterräder können nicht mehr soviel bremskraft übertragen aber dafür wird gleichzeitig die va belastet und die vorderräder können ne höhere bremskraft übertragen. gleichzeitig regelt ja die ebv den druck entsprechend zwische va und ha.


    bingo, würde sagen du legst dir einige kg ins heck, damit es nicht ausfedert, aber mehr kg ist mehr bewegte masse, die man wieder bremsen muß. andere lösung ist vorne das fahrwerk zu verstärken, so das er vorne nicht soviel einfedern kann. damit könnte man es beheben.

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