Beiträge von BuzzT

    Bohren????? Um Gottes Willen im eingebauten Zustand. Schonmal an die Späne gedacht? Ich würde das wenn überhaupt im ausgebauten Zustand machen und dann auch nur nach intensiver Reinigung wieder einbauen. Leichter ist es sicher das komplette Teil zu tauschen.

    Eigentlich ganz einfach. Das Öl welches aus der Ölbohrung für die Pleuellager austritt wird durch die Drehbewegung der Kurbelwelle von dieser nach oben "geworfen" und schmiert die Laufbuchse. Die Kolbenringe nehmen das Öl mit nach oben und durch den Kreuzschliff in der Laufbuchse haftet das Öl an selbiger. Bei der Herabbewegung wird das Öl durch die Kolbenringe wieder abgestriffen.

    Entweder Deine Kupplung hält das Drehmoment nicht, was ich aber kaum glaube, denn die haben alle ganz gute Toleranzen. Oder eben eine der beiden Dichtungen Kurbelwelle oder getriebeseitig ist undicht. Hast Du richtig beschrieben, dort gibt es zwei Dichtungen. So ein Fehler sollte natürlich vor Einbau der neuen Kupplung beseitigt werden. Es kann u.U. auch Öl von VDD oder ZKD runterlaufen und sich dann seinen Weg suchen. Aber das vermutlich nur, wenn es massiv ist. Der Fehler wird wohl KW oder Getriebewellendichtring sein.

    Habe das über das Web auch nicht hinbekommen. Wenn Du dort anrufst kannst Du die Nummer nennen welche mit auf dem Zettel steht. Die Sagen Dir genau was... dann bekommst Du in den nächsten Tagen Post was mit dem Paket ist.

    bernd
    Gleichähnliches kenne ich auch. Wir haben ein Auto in der Kundschaft, der hat auf der Autobahn einen Mann überfahren, der ein Warndreieck aufstellen wollte. Das Fahrzeug war bei uns in der Karosserie und nachher zur Vermessung in der Werkstatt.... das Teil hat gestunken und besagte "Reste" waren auch noch zu finden. Glaubt einem kein Mensch und klingt wie ne ausgedachte Story aus der Werkstatt aber ist _leider_ Tatsache. Bin dahingehend zwar recht schmerzbefreit, aber so manchem ist da vor dem Frühstück der Appetit vergangen. Nachvollziehbar.....

    Also nach 40tkm die Scheibe wieder zu machen fände ich nen bisschen übertrieben ;) Du kannst die Belagstärke so nen bisschen abschätzen, wenn Du Dir den Abstand zu der Vernietung anschaust. Aber das sollte nach 40tkm auch alles noch absolut ok sein. Solange die Druckplatte keine Verfärbung hat wegen Hitze oder irgendwie anders beschädigt ist kannst Du die ebenfalls verwenden. Beim Schwungrad ist es genauso. Das lässt sich aber auch abdrehen.

    Oder eine "Gute"... die kann dann auch neu sein ;)


    Würde nach Möglichkeit die Schlagschraubermethode vorziehen. Denn da kannste die Dinger dann noch 500 mal ein- und ausbauen ohne Probleme :-i Aber bitte nicht beim festdrehen wer weiss wie lange auf der Mutter rumeiern... sonst ist der Dämpfer platt... zumindest nach dem 105. mal ;)

    Wenn Du noch nen bisschen Laune haben möchtest mit dem Motor würd ich das mit 10l Öl nicht machen. Das nuckelt der sich dann nämlich über den Ansaug rein und nur beim Diesel hättest Du dann ne Menge Freude 8o :lol Drehzahl bis Exitus..... Als Benziner wird er ziemlich unspektakulär dahinsiechen ;)

    Streng genommen sind es ja 720°KW. Jetzt müßte man jemand da haben, der sich mit der Software auskennt. Je nach Programm hast Du ja unterschiedliche Einspritzzeiten hinterlegt. Das wird dann irgendwo über die Luftmasse auch unterschiedlich sein.... aber da kenn ich mich nicht aus. Kommt auch auf die Drehzahl an. Wäre klasse, wenn da jemand Infos zu hat.

    Sprecht doch einfach mal zuerst mit eurem Programmierer über die E-Düsen. Der sagt Euch dann was er für Vorgaben braucht und macht Euch einen Chip dafür. Warum soll man dem eine Basis vorsetzen, die u.U. der letzte Müll ist?! Die Einspritzdauer ist eben auch erheblich, nicht alleinig Benzindruck und Durchlass! Das sowas über die Software läuft scheinen wenige zu bedenken.


    vr6sascha
    Denkfehler. Es stehen nicht alle 6 E-Düsen gleichzeitig offen und lassen den vollen Kraftstoff durch. Sie werden pro Zylinder nur 1 mal pro 2KW Umdrehungen angetaktet. Deine Rechnung würde bedeuten, daß die Düsen für alle 6 Zylinder dauerhaft Kraftstoff einspritzen.

    Dazu sind auch schon bezogen auf 16VG60 und Kompressorumbau Laufleistungen genannt worden. Ich will das auch nicht weiter vertiefen. Wer das jetzt glauben möchte soll es tun, wer nicht, der lässt es einfach.


    Du bist selbst bei einem kompletten Neuaufbau nie von Schäden befreit. Teile die in Ordnung sind würde ich nicht erneuern. Das bringt es nicht. Wenn man jetzt hergeht und den Kopf machen lässt bietet es sich evtl. an auch neue Hydros zu verbauen, aber einfachso solche Dinge tauschen ist unnötig. Wenn kaputt, dann kaputt aber so lange können die Teile auch weiterarbeiten. Hydros waren sowieso ein schlechtes Beispiel, weil sie keinem erhöhtem Verschleiss nach dem Umbau unterliegen. ;)
    Zu den anderen Dingen habe ich oben etwas geschrieben. Anders würde _ich_ es nicht machen, wenn ich es machen würde.