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fmb.drobo

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1

Samstag, 11. Juni 2016, 11:44

Golf 2 16V Turbo Getriebe aber welches 02A 02M DRW 6 Gang ????

Hallo zusammen,

ich sitze schon seit Tagen und bin am lesen aber irgendwie habe ich jetzt total den Überblick verloren, und mache deswegen einen eigenen Beitrag auf. Mir ist schon schwindelig :sorry: :sorry: :sorry:

Aktueller Stand : Habe von meinen Schrauber Kollegen seinen Turbo abgekauft.

Gefahren ist er den 16V Turbo mit ca. 370 PS mit einem normalen 02A Getriebe glaube aus dem G60 raus.

Vorm Winter wurde der Turbo durch einen größeren ersetzt um ca eine Leitung von 450 bis 480 PS zu fahren.

Jetzt zum Problem :

Da ich den Motor gerade draußen habe und mir das mit dem Getriebe nicht so wohl ist ob es auch diese Leitung aushält bin ich auf der Suche nach einer Option.

Habe jetzt wie oben beschrieben diese Bezeichnungen wie DRW Getriebe oder 02M Getriebe gefunden.

Der Motor kommt in einen Golf 2 rein wo aktuell ein VR6 verbaut ist. Das ganze ist auf einer G60 Technik aufgebaut was die Antriebswellen Achsschenkel Lochkreis usw. betrifft Wird auch weiter so bleiben . Keine änderung auf 5 Loch oder Plus Achse.

Wer kann mir sagen oder was könnt Ihr für eine Getriebe empfehlen das dann auf meinen 1.8 KR 16 V Turbo passt und haltbarer wie das 02A Getriebe wäre ?

Wie schaut es mitd er Kupplung aus ? kann diese weitergefahren werden ( bei mir ist eine nagelneue Sintermetall verbaut mit keinen 500 km drauf )

Ich hoffe Ihr könnt mir da Tipps und Eure Erfahrungen weitergeben da dieses Thema Getriebe totales Neuland für mich ist.

Gruß Drobo

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »fmb.drobo« (11. Juni 2016, 12:06)


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2

Samstag, 11. Juni 2016, 22:02

ich fahre bei mir am 16vt das cba (glaube ich) also nen 02a. das haelt bei 350 ps seit ueber 30 tkm, genauso wie antriebe und die organische scheibe mit verstaerkter druckplatte.

es ist eine frage wie der ladedruck einsetzt. bei mir setzt er linear steigend ab ca. 3500 ein und steigt dann linear bis zum begrenzer und erreicht bei ca. 6000 den maximalen druck. faehrt sich deutlich schoener als wenn der maximale druck schon bei 3500 anliegt. hatte ich auch probiert, faehrt sich mies, wie nen diesel und ist nicht sonderlich materialschonend.

so meine erfahrung.

Matse

Fortgeschrittener

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Registrierungsdatum: 19. Juni 2002

3

Samstag, 11. Juni 2016, 22:24

Hallo Drobo!
Was sind denn Deine Baumöglichkeiten?

Also
ein 02A hält im Vorderradantrieb auch 500 PS aus weil Du die Leistung eh
nicht auf die Straße bringst. Die Getriebe können das solange die
"zweite Kupplung" Reifen existiert. Mit Syncro sieht die Sache schon anders aus. Die anvisierte Leistung knackt ein 02A bzw. dessen Syncro-Variante 02C ziemlich schnell.

Ein 02M alla MQ350, in welcher Variante auch immer, ist schon ein sagen wir mal endgeiles Getriebe. An den Motor passt es vom Flanschbild her auch, allerdings passt drum herum so gut wie gar nichts und Du musst alles anpassen.

Das MQ350 ist schon ein ganz schöner Trümmer. Die Position des Differentialteils mit den Antriebswellenflansch passt an keinen hinteren fertigen existierenden Halter auf die alte Dreipunktlagerung. Du musst Motor- und Getriebekonsole hinten und die Anbindung an das Hydrolager vorne in der Mitte komplett selbst neu bauen. Speziell auf der Beifahrerseite ist null Platz, da kommt man nur mit Flachstahlkonstrukten an der Antriebswelle vorbei. Vorne muss man sich eine Konsole auf das Hydrolager aus Blech selbst fertigen und an das MQ350 bringen.

Antriebswellen müssen in der Länge angepasst werden und in Deinem Falle auch kombiniert werden. Du findest in einem MQ350-Fahrzeug zum Beispiel nirgendwo ein Antriebswellenaußengelenk, welches in die LK4x100-Radnaben passt. Abgesehen, dass nicht auf ein Plusfahrwerk umzubauen sowieso der hirnrissig schwachsinnigste Blödsinn ist, den ich bei solch einer Leistung je gehört und gesehen habe, ist das unnötig viel Arbeit. Mit einem Plusfahrwerk hättest Du es deutlich einfacher weil da die PQ34-Außengelenke der Antriebswellen 1:1 passen. Nur etwas die Länge korrigiert und gut is. zudem sind die Antriebswellen aus der PQ34 locker für 350 Nm fit (1,9 PD-TDI 110kW ARL).

Das MQ350 gab es im Original nur mit Zweimassenschwungrad. Du kannst aber vom 1,8T ein LUK-ZMS mit Kupplung und 228mm oder besser gleich 240mm verwenden. Der Anlasser vom MQ350 passt so wegen der Position des Ritzels auch nur auf das ZMS. Es gibt aber EMS-Kits, die ich aber nicht verbauen würde. Das Zweimassenschwungrad ist schon eine tolle Erfindung und es bauen nur die Leute das ZMS aus, die dessen Funktion nicht kennen oder begreifen. Es geht sogar als stabilste Variante ein Schwungrad nebst 240er Kupplung vom TTRS CEPA/CEPB, das ist dann auch LUK. Die EA113-Schwungräder sind allesamt auch von LUK. Erst seit dem EA888 sind auch Sachs-ZMS mit Kupplung verbaut. Die haben alle 240mm Durchmesser. Alle Sachs-ZMS und die EA888-LUKs sind aber nicht geeignet weil der EA888 8 Schrauben am Kurbelwellenflansch hat und die Vorgänger nur 6. Komischer Weise basiert der TTRS mit dem 5-Zylinder CEPA/CEPB auf dem EA888, hat aber auch nur 6 Schrauben. Was Audi da geritten hat weiß wohl nur auch nur der liebe Gott ...

Bezüglich der Seilzugschaltung musst Du auch sehen, ob die Bewegungsfreiheiten der G60-Schaltkulisse für die 6 Gänge geeignet ist. Das weiß ich gerade nicht mehr was wir damals gemacht haben, ist schon so lange her ...

Bei der Leistung nicht auf das Plus-Fahrwerk umzurüsten ist mit Abstand der allergrößte Schwachsinn bei dem Projekt. Das kann nicht oft genug betont werden. Lass mich raten, Du zählst auch zu denen, denen die Spur zu breit ist und die dann nicht mehr ihre alten Felgen fahren können, richtig? Sei mir nicht böse, aber ich wünsche Dir indirekt, dass Du mit dem Projekt am TÜV scheiterst und dann von offizieller Stelle genötigt bist die Haltung noch einmal zu überdenken. Ein gewissenhafter Ingenieur trägt jedenfalls so einen Hirnriss nicht ein. Das Golf-2-Basisfahrwerk ist bei Geschwindigkeiten über 180 km/h schon mit einem Serien-G60 überfordert, was hauptsächlich an dem geringen Nachlauf und der relativ geringen Spreizung zusammen mit dem daraus resultierenden großen Störkrafthebelarm liegt. Der Auftrieb des Vorderwagens unterstützt das noch zusätzlich und führt in der Praxis zu dem wirklich schlechten Geradeauslauf ab 180 km/h plus und reißt einem bei langsameren Geschwindigkeiten in der Kurve unter vollem Leistungseinsatz das Lenkrad aus der Hand. Kein Vergleich und völlig in den Eigenschaften unterentwickelt zum Plus-Fahrwerk. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Und komme nicht mit so einem Gehirngoulasch wie anderen Domlagern die den Nachlauf korrigieren. Den Nachlaufwinkel kann man damit schon anheben, man schafft aber nicht einmal im Ansatz die Vergrößerung der Nachlaufstrecke von 7mm beim Standard-Fahrwerk auf 35mm beim Plus-Fahrwerk oder sogar 40mm beim modifizierten Plus-Fahrwerk = PQ34. Der Nachlaufwinkel ist eine physikalisch unbedeutende Größe, es kommt auf die daraus resultierende Nachlaufstrecke im Reifenlatsch an. Ein Bürostuhlrad hat auch mit 0° Nachlaufwinkel genug Nachlaufstrecke, um stabil hinterher zu laufen wenn man sich das mit der Geometrie mal verdeutlichen möchte. Und um die Plus-Werte zu erreichen braucht es zum Beispiel den massiven Nachlaufversatz, den das Plus-Fahrwerk hat und was den Geradeauslauf maßgeblich verbessert. Die breitere Spur im Vergleich zur Golf-2-Basis hat auch nur Vorteile. Die gesamte Achsgeometrie vorne verringert den Störkrafthebelarm durch eine viel höhere Spreizung und eine andere Stellung des Querlenkers massiv und reduziert das Gezerre in der Lenkung maßgeblich. Wer das im Vergleich fährt, wird nie wieder ein Basis-Fahrwerk haben wollen.

Das zusammen mit einem Mark20 ist so ziemlich das beste, was man in einem Golf 2 machen kann und kommt dem Fahrverhalten aktueller Fahrzeuge schon recht nahe. Wir fahren jedenfalls locker 270 km/h ohne jedes Problem mit der Lenkbarkeit oder dem Geradeauslauf (2L-16VG60). Der gemachte PG-G60 vorher mit dem Standard-Fahrwerk war mit 240PS zum Würgen. Eine einzige Eierei ... Widerlich ...

LG,
Matse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matse« (11. Juni 2016, 22:29)


fmb.drobo

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4

Mittwoch, 15. Juni 2016, 15:42

Hallo,

danke Matze für deinen Denkanstoß was die Achse betrifft. Ich finde das du das auch super erklärt hast.
Wenn man mit dem Fahrzeug ballern will und fahren wie ein Henker dann hätte ich das damals schon bei meinem Umbau gemacht.

Leider muss ich dich jetzt enttäuschen das ich aktuell auch mit meinen VR6 immer ganz normal unterwegs bin, also das heisst irgendwelche Geschindwindigkeiten von über 160 oder 180 kmh werden bei mir eigentlich nie gefahren, für das habe ich mir das Fahrzeug nicht Jahre lang mühsam aufgebaut.

Du wirst dich jetzt wundern warum dann jemand so wie ich dann auf Turbo umbaut. Ganz einfach. Das Fahrzeug ist ein reines Treffen Fahrzeug das aber allerdings seine Treffen auf der Achse fährt, somit komme ich in der Saison auf ca max 1000 bis 1500 km in der Saison wenn das Wetter mitspielt. Ansonsten Steht er schön brav in der Garage.

Der Grund dieses Umbaus ist einfach 1.sten wieder was am Fahrzeug zu machen, und da ich mit dem VR seit 2011 alle bei uns bekannten Treffen an fahre,will ich das Fahrzeug wieder Neu präsentieren.

Natürlich werde ich ich mal kurz Gas geben und hin und wieder gerne einen Strich am Asphalt hinterlasssen wollen, aber irgendwelche Geschwindigkeiten da weit über 200 kmh, ist meiner Meinung nach der Golf 2 egal mit welcjem Motor nicht dafür ausgelegt und auch nicht das richtige Fagrzeug dafür.

Laut deinem super beschrieben Umbau auf auf das 02M alla MQ350 Getriebe kommt der Umbau für mich nicht in Frage.

Welche Option würde es noch geben ?

Gruß Drobo

Matse

Fortgeschrittener

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5

Mittwoch, 15. Juni 2016, 19:21

Hallo Drobo!
Nein, Alternativen gibt es leider wirklich keine außer eines größeren Getriebes. Es gibt am 02A/02C/02S/02J etc. zwei große Hauptprobleme (von noch vielen kleinen weiteren mal ganz abgesehen :sh: :sorry: ).

Erstens: Die Lagerung der Eingangswelle hinter der Kupplung ist im Gehäuse das Problem bzw. die Schwachstele. Die einzelnen Getriebestufen werden bei Belastung nicht nur mit Momenten in den Wellen belastet weil die Übetragung des Moments von einem Zahn auf den nächsten eben über eine Kraft in der Berührungsfläche des Zahns vollzogen wird. Daher entstehen auf jeder der beiden Wellen in deren Lagerungen radiale Reaktionskräfte, die die Wellenlagerung abtragen muss.

Diese sind proportional zum belastenden Moment und das ist das Hauptproblem. Die Wellen machen weniger Sorgen. Die kann man auch aussteifen so dass sie größere Momente dauerfest ertragen. Die Lager könnte ich auch massiver auslegen sofern Platz ist was am 02A und Konsorten nicht wikrlich vorhanden ist. Nein, das Problem sind die Reaktionskräfte. Die wirken in den Wellenlagerungen in die Lagersitze und die sind im Getriebegehäuse eingegossen bzw. durch es moduliert. Irgendwann knacken die Lagerkräfte die Gußlagersitze im Alu. Speziell die Lagerung der Eingangswelle hinter der Kupplung ist da am Ende. Da macht es einmal laut Knirsch und dann ist der ganze Lagersitz mitsamt Lager und Welle ringsherum ausgebrochen. Frag mal den Luheuser, der weiß, wie so etwas aussieht ...

Das zweite große Hauptproblem sind die Zahnräder. Man kann zwar versuchen, sie bei gegebener Geometrie fester zu machen so dass die Zähne und Zahnflanken höhere Flächenpressungen und höhere Schwingspielmengen ertragen ohne zu ermüden und zu versagen. Die originalen Räder sind aber auch schon nicht schlecht und viel geht da nicht mehr. Es ist nicht so, dass Motorsportgangräder oder so ewas vierhundert Mal fester wären als Serienräder. Da hilft nur Zahnbreiten erhöhen was eben geometrisch auch nicht mehr geht ohne das Getriebe neu zu konstruieren. Also das wird nichts ...

Das MQ250 mit Frontantrieb in seinen verschiedenen Varianten kann vielleicht 280 Nm, 300 Nm oder auch 320 Nm. Darüber wird es dann schon dünn und das Getriebe muss von der "zweiten" Kupplung zehren. Beim Syncro ist das einfach durch. Luheusers Ausdruck finde ich genial: Der Ladedruck kam, das Getriebe ging ...

Deine Argumentation bezüglich des Fahrwerks ist logisch und nachvollziehbar, richtig ist sie aber nicht. Aber das wird Dir auch klar sein. Es spielt schlicht keine Rolle, ob ein Fahrzeug mit 500 PS nicht "geheizt" oder "gerast" wird oder welche Vokabel man dafür auch immer finden möchte. Dann sind wir wieder bei diesen völlig erbärmlich unterentwickelten amerikanischen Fahrzeugen die als Muscle-Cars in den End-60ern mit 500PS-V8-Motoren kamen und dann 14"-Räder, hinten Starrachsen und Blattfedern hatten. Ist das Dein Anspruch? Ist das Dein technisches Niveau?

Abgesehen davon muss ein Fahrzeug seine Höchstgeschwindigkeit ertragen. Dabei muss es stabil fahren und vernünftig abbremsbar sein. Bei der Bremse hat man Glück da die ECE bei den Verzögerungen aus Vmax nur Geschwindigkeiten bis 210 km/h fordert. Somit muss eine Bremse maximal 210 km/h nach Anforderung können, egal wie hoch die Vmax ist. Das sonstige Fahrzeug muss die Vmax aber können. Wenn der Hobel mit 500 PS 280 km/h fährt was durchaus realistisch ist (einer unserer Golf 2 läuft mit Plusfahrwerk und 340 PS 260 km/h) dann muss er das können, ob Du nun den Speed fährst oder nicht.

Abgesehen davon wäre es sicher auf einem Treffen für einen selber auch eine Auszeichnung, wenn man sich Gedanken zum Gesamtkonzept seines Fahrzeugs macht und nicht einen R32-VR6BiT ohne ABS, mit einem CL-Fahrwerk, einer 239er Bremse an der VA, Trommeln hinten und 175/75R13Q als Bereifung ausstattet. Die richtigen Kenner sagen da nur: peinlich, setzen, 6! Thema verfehlt ...

Aber klar, wenn ich jemals nur 75 Nm Motormoment von 600 abfordere, funktioniert das ... Nimm mir das bischen Sarkasmus nicht übel ... Aber meine Meinung ist hart wie Kru... ..... . ... 8o