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mucghost

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Samstag, 18. Juni 2005, 13:53

Leistungsverlust G60

Hi!


Also...

Golf 2 G60 (original), Bj. 06/90, MKB: PG, 205.000 km

Probleme haben letztes Jahr angefangen. Mein Verbrauch erhöhte sich um ca. 3-5 l von 9 l auf 13-15 l, was auch exakt die MFA anzeigte.
War nicht weiter schlimm (nur bisschen ärgerlich), weil ich immer noch volle Leistung hatte. Da is die Kiste noch gegangen wie die Hölle (VR6 war gar kein Problem...). Dann habe ich im Januar diesen Jahres den Krümmer wg. HU wechseln müssen, da der alte einen ca. 15 cm langen Riss hatte. Seltsamerweise hört sich aber alles immer noch so an wie davor, also als ob's irgendwo blasen würde. ist aber 100%ig dicht jetzt, nur mein mitteltopf hat ein paar kleine löcher und mein endtopf ein großes. werde ich aber erst machen, wenn die kiste wieder läuft.

Nun habe ich neben dem hohen Verbrauch auch kaum mehr Leistung. Habe schon so ziemlich alles ausprobiert: Steuerzeiten ok, Einspritzventile testen + reinigen lassen, kraftstoffdruckregler gewechselt, blauen tempfühler erneuert, lamdabsonde erneuert, zünkerzen- und kabel erneuert, lader testen lassen (natürlich völlig in ordnung, da vor 5000 km überholt worden), kabelleiste + leitung für die einspritzventile erneuert (die isolation war an den kabeln, die zu den düsen gehen, kaum mehr vorhanden, teilweise sind + und - schon aufeinander gelegen), leerlaufstabilisierungsventil (zusatzluftschieber) geprüft, unterdruckschläuche geprüft (der, der von der drosselklappe zum steuergerät geht, war wegen einem riss kaum mehr an der drosselklappe dran), leerlauf- und volllastschalter geprüft.
und natürlich kompression geprüft, da schaut's schon ziemlich seltsam aus... aber wieso sollte von einem schlag auf den anderen der leistungsverlust mit der kompression zu tun haben? was wieder dagegen spricht ist mein ölverbrauch, der ist seit 15000 km nämlich gleich 0. habe die datei mal angehängt. KLICK
Im leerlauf läuft er ganz normal/ruhig mit konstanter drehzahl.
was noch auffällig ist: wenn ich vollgas gebe, ist es schlimmer, als wenn ich nur bisschen gas gebe. das heißt doch eigentlich, dass er zu wenig sprit bekommt oder? pumpe funktioniert. muss sie eigentlich einen gewissen druck aufbauen oder hauptsache, sie liefert überhaupt was?

ich hoffe irgendjemand kann mir helfen, ich bin echt am ende mit der kiste, langsam schwindet die motivation.

PS: zzp und co habe ich noch nicht geprüft, da ich da nix verändert hab. oder kann sich das von alleine verändern?

VIELEN DANK im voraus!!!

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psychopath

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2

Samstag, 18. Juni 2005, 14:20

Die Kompression ist eigentlich noch o.k,liegen bei allen um 9 Bar +-0,5.
Und die Benzinpumpe sollte schon 3 Bar im Stand liefern,unter Vollast noch ein bischen mehr ca.3,5.
600€ ärmer,zwei tage hart geschufftet und so glücklich wie schon lange nicht mehr.
Nie wieder mit kleinem LLK unterwegs!!!

mucghost

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Samstag, 18. Juni 2005, 15:52

wie finde ich heraus, ob die pumpe noch ok is?
kann evtl. das steuergerät bzw. der chip defekt sein? sonst fällt mir nichts mehr ein außer vielleicht co und zzp.
und wie sieht's aus mit dem regelventil für den aktivkohlefilter? der arbeitet ja auch mit unterdruck...

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Samstag, 18. Juni 2005, 17:28

Überprüf mal die Unterdruckleitung die zu Steuergerät geht..evtl leck oder gequetscht...oder das KAbel vom Klopfsensor am Block

mucghost

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5

Samstag, 18. Juni 2005, 19:44

Also die Unterdruckleitungen sind in Ordnung, beim Kabel untem am Klopfsensor fehlt etwas Isolierung, ist aber an sich noch ganz. Macht das Stück Isolierung was aus?

Caddy14d

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6

Samstag, 18. Juni 2005, 23:35

Hi,

Vielleicht hat der Auspuff durch die Löcher zu wenig Staudruck. Mein Kumpel hat bei seinem 16V/G60 ca. 30PS verloren als er einen anderen Endtopf eingebaut hatte. Der G60 brauch einen bestimmten Abgasgegendruck damit er richtig läuft.

Thorsten

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Sonntag, 19. Juni 2005, 01:32

hmm...
das loch ist noch nicht so lange. das problem war auch schon ohne dem loch.

dann hätte er ja eigentlich mit dem riesen riss im krümmer auch viel leistung verlieren müssen denk ich mal.

Metharacer

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8

Sonntag, 19. Juni 2005, 09:23

Ich tippe auf Co Potie oder Klopfsensor! Alles andere scheit ja IO zu sein.
Abgasgegendruck?!? brauchtd er ge net unbedingt ausser du fährst alles Original dan ja.

Mfg
Andy

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CU

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Sonntag, 19. Juni 2005, 09:58

RE: Leistungsverlust G60 (bitte mal reinschauen, weiß nicht mehr weiter)

Hallo,
hat der Motor unten ´rum Leistung und bricht ab 4500 U/min in sich zusammen oder hat er über das gesamte Drehzahlband wenig Leistung??

MfG g60doc

psnk

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Sonntag, 19. Juni 2005, 10:04

guck mal ob die bypassklappe ordentlich zu macht.
und wegen dem leerlaufstabiventil...

mucghost

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Sonntag, 19. Juni 2005, 12:58

@ Metharacer

Wo finde ich das CO Poti und wie prüfe bzw. stelle ich es ein? CO Messgerät habe ich keins.
Lader, Motor, Auspuffanlage ist original. die Auspuffanlage is halt schon stark undicht, wie oben beschrieben
Aber wenn's am Gegendruck liegen würde, dann hätte er doch mit dem gerissenen Krümmer doch erst recht ned gehen müssen, oder?


@g60doc

Anfangs, nach dem Krümmerwechsel war es so, dass er unten rum keine Leistung hatte und ab ca. 4000 wieder rel. normal hochgedreht hat, was jetzt auch nicht mehr der fall ist. Jetzt ist über das gesamt Drehzahlband keine Leistung.


@psnk

wo finde ich die bypassklappe und wie teste ich, ob sie richtig schließt?
das leerlaufstabilisierungsventil habe ich eingestellt und getestet (klickt/vibriert), hat leider auch nichts geholfen.


BTW: Steuergerät zeigt Lambda, blauen tempfühler, leerlaufschalter, "kraftstoff-luftgemisch außerhalb toleranzbereich" und sporadisch auch ansauglufttempfühler an. lambda und blauen tempfühler habe ich bereits erneuert, wird jedoch immer noch vom fehlerspeicher angezeigt. viele leute sagen, dass die ältere digifant nur sinnloses zeug ausgibt, also teile, die gar nicht defekt sind.

Metharacer

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12

Sonntag, 19. Juni 2005, 21:44

könnte auch an schlechter Masse am Motor liegen! hab ich mal gehabt!

Stehbolzen wo die MAssekabel am Motor angemacht sind ist das Gewinde korridiert.

Co Potie findest du im Druckrohr. Zum einstellen brauchst du nur ein Multimeter auf Ohmmessung gehen auf pol 1 und 3 die messnadeln anlegen und den wert ablesen original soll er um die 500 ohm sein

je höher der wert desto magerer wird er in der Teillast ==> ist er da zu fett braucht er länger um bei Vollgas auf Lamda 1 zu regeln und er hat ein loch.



Mfg
Andy
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13

Sonntag, 19. Juni 2005, 22:10

Aber die Lamdasonde habt Ihr schon wieder zusammen gesteckt und das Massekabel amhinteren linken Motorlager?

mucghost

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14

Sonntag, 19. Juni 2005, 23:17

@metharacer

werd mal schauen, ob das massekabel, das zum getriebehalter geht, durchgang hat.
jetzt verstehen wir uns ;) wusste nicht, dass der ansauglufttemperaturfühler auch co potentiometer genannt wird.
wenn ich den widerstand messe, soll da der motor warm oder kalt sein oder ist das egal?

@Olli

Ja, Lambda ist dran. Habe die Sonde vor ein paar tagen erneuert und gleichzeitig die masseverbindung da am motorhalter, wo die steckverbindung von der lambdasonde befestigt ist, von der korrision befreit. hatte kein durchgang, jetzt schon wieder. hat aber leider auch nix gebracht.

Metharacer

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15

Montag, 20. Juni 2005, 10:45

1 pol masse
2 messwert
3 pol sollwert

zisch 1 und 3 messen
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CU

mucghost

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16

Montag, 20. Juni 2005, 12:31

aber ist es egal bei welcher motortemperatur ich den fühler messe?

Metharacer

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17

Montag, 20. Juni 2005, 20:49

Abstecken und messe egal wie heiß

nur zwischen pin 1 und 3 messen werte 480-500 bei original ok
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CU

mucghost

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18

Donnerstag, 23. Juni 2005, 11:20

Muss denn der Motor bei der Widerstandsmessung laufen oder nicht?

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19

Donnerstag, 23. Juni 2005, 14:17

Nein, muß nicht laufen.
Das Potie mißt nur die Lufttemperatur, kannst Du dazu auch ausbauen und messen.

Ich hatte mal etwas ähnliches und es war ein defektes Zündkabel,
bei wenig Gas reichte der Funken zur Verbrennung aus- sobald ich mehr Gas gab fiel hatte ich Aussetzer...
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20

Donnerstag, 23. Juni 2005, 16:28

Wenn ich es im eingebauten Zustand messe, werden ganz komische Werte ausgegeben.
Falls der Widerstand von 480-500 Ohm nicht stimmt, dann stelle ich es an dieser Einstellschraube unter der blauen Plastikkappe ein, oder?

Hat sonst noch jemand Ideen, was es noch sein könnte?

HendrikS

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21

Freitag, 24. Juni 2005, 09:50

Ja, das ist ein ganz normaler Poti. Du kannst den Widerstand so regeln. Musst halt die komische Plastekappe entfernen.
Gruss
Hendrik

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mucghost

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22

Freitag, 24. Juni 2005, 10:33

Also, hab das CO Poti jetzt auf exakt 500 Ohm eingestellt. Läuft leider immer noch so wie davor.
Die Kerzen sind ziemlich schwarz und verrust, aber nicht nass.
Zu fett?

79err

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23

Donnerstag, 21. Juli 2005, 19:28

könnte sein,das er zu fett läuft.kontrollier mal die einspritzleiste.

mucghost

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24

Freitag, 22. Juli 2005, 14:50

Die Leiste is neu. Aber was hat die denn mit dem Gemisch zu tun?

EinserFreak

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25

Freitag, 22. Juli 2005, 16:26

nein! sondern der co poti
-

79err

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26

Freitag, 22. Juli 2005, 21:09

hatten vor kurzem das problem das der G60 von einem kumpel zu fett lief.am ende stellte sich heraus,das es eine defekte einspritzleiste war,aber da die neu ist,scheidet die aus.

mucghost

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27

Samstag, 23. Juli 2005, 02:03

Aber was hat die Leiste denn mit dem Gemisch zu tun?

79err

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28

Samstag, 23. Juli 2005, 09:13

das würden wir auch gerne wissen.auf jeden fall hatten wir alles mögliche getauscht und zuletzt eben die leiste.danach war alles i.o.

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29

Samstag, 23. Juli 2005, 17:37

Das Problem ist daß kaum einer wirklich über das CO-Potie Bescheid weiß, jeder dreht dran rum und meint er würde wer weiß was damit ändern... :-r

Das sog. "Co-Potie" ist in Wirklichkeit ein Gehäuse für 2 verschiedenen Bauteile/geber :?:

1) der Geber für die Ansauglufttemperatur (G42) ist ein NTC-Widerstand der seinen Wert in Abhängigkeit zur gemessenen Temperatur ändert und diesen zur Korektur der Einspritzzeit an das Steuergerät schickt.

2) Das CO-Potentiometer (G74) dient der GRUNDEINSTELLUNG des Motors und bewirkt eine ständige Absenkung oder Anhebung des gesamten Einspritzkennfeldes ! Das geht bis zu 25 % im Leerlauf , bus zu 10 % bei Teillast und garnicht bei Vollast wo nur über den Druck angereichert wird.

Den Fehler den die meisten machen ist das sie nicht wissen das diese Änderung der Einspritzkennlinien nur dann wirksam wird wenn man eine ganz bestimmte Prozedur genau einhält:
Erst durch Abziehen des blauen Fühlers und das 3 malige Gasgeben über 3000 U/min stelle ich mit dem CO-Potie einen Grundwert ein der abgespeichert wird. :?:

Die Lambdaregelung versucht ständig auf Lambda 1 auszugleichen,deshalb wird je nachdem wie das Potie eingestellt ist und wieweit Lambda da jetzt erst hin- odfer wegregeln muß das Ansprechverhalten besser oder schlechter :zwinker:
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30

Samstag, 23. Juli 2005, 23:22

Das mit dem blauen Tempfühler und 3 mal Gasgeben hatte ich auch schonmal irgendwo gelesen.

Wie stell ich das Co-Poti denn optimal ein? Nur über Widerstand is bissl ungenau, habe ich gehört. Brauche ich ein Messgerät dazu, oder?

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31

Sonntag, 24. Juli 2005, 00:21

Ja, ein CO-Meßgerät brauchst Du.

CO- nach Kat einstellen (blauer Fühler abgezogen = Lambda aus)
Leerlaufdrehzahl 800 +/- 50 u/min
CO zw. 2500 und 2800 max. 0,3 Vol %
Lambdawert 0,97...1.03
Zündzeitpunkt 6...8° vor OT
(Prüfung/Einstellung bei 2000...2500 u/min)

CO-Gehalt vor dem Kat (gemessen am CO-Rohr)
0,7 +/- 0,4 Vol %.1,1+0,3 für jede 100m über 300NN
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32

Sonntag, 24. Juli 2005, 13:18

das gilt aber nur für originale motoren, für gemachte g60 ist das mal viel zu mager...
Gemachter P Kopf und Brücke,DK größtmöglich bearbeitet, asy Nocke, verst. BDR, leichter Schwung, RS Auslass, RS Lader mit Verdrängerbearbeitung, 65iger Rad, Samco-Schläuche, K&N, Evo-Chip(Zoran).
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33

Sonntag, 24. Juli 2005, 14:38

Die Werte haben mit gemacht oder nicht gemacht nichts zu tun.
Wie schon erwähnt wird außer wenn der Vollastschalter gedrückt ist ständig durch die Lambdasonde auf Lambda 1 geregelt,
bei jeder Digifant und jedem Motor.
Je besser die Grundeinstellung passt, desto spontaner das Ansprechsverhalten.
Zu mager oder zu fett gibt´s nur bei Vollast :O
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34

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:49

Heißt das, dass das CO Poti mit dem Gemisch gar nichts zu tun hat?

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35

Sonntag, 24. Juli 2005, 22:56

Zitat

Heißt das, dass das CO Poti mit dem Gemisch gar nichts zu tun hat? .


Ähm...


Zitat

.Das sog. "Co-Potie" ist in Wirklichkeit ein Gehäuse für 2 verschiedenen Bauteile/geber

1) der Geber für die Ansauglufttemperatur (G42) ist ein NTC-Widerstand der seinen Wert in Abhängigkeit zur gemessenen Temperatur ändert und diesen zur Korektur der Einspritzzeit an das Steuergerät schickt.

2) Das CO-Potentiometer (G74) dient der GRUNDEINSTELLUNG des Motors und bewirkt eine ständige Absenkung oder Anhebung des gesamten Einspritzkennfeldes ! Das geht bis zu 25 % im Leerlauf , bus zu 10 % bei Teillast und garnicht bei Vollast wo nur über den Druck angereichert wird.
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Montag, 25. Juli 2005, 10:22

In welcher Reihenfolge muss das geschehen? stecker vom blauen Tempfühler ab, motor an und dann 3x gasgeben. oder den stecker erst ab, wenn der motor schon läuft? oder is das egal?

psychopath

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37

Montag, 25. Juli 2005, 10:41

Erst wenn der Motor läuft.
600€ ärmer,zwei tage hart geschufftet und so glücklich wie schon lange nicht mehr.
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38

Montag, 25. Juli 2005, 13:48

ICH HABE MEIN GANZES GELD FÜR AUTOS, FRAUEN UND ALKOHOL AUSGEGEBEN; DEN REST HABE ICH EINFACH VERPRASST :D

Turbo-Fränk

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Dienstag, 26. Juli 2005, 14:06

@mucghost

Ich hatte mal ein Cabrio mit 2H-Motor. Da war die Isolierung am Klopfsensor auch ein bißchen kaputt. Hab den Klopfsensor neu gemacht. Danch war wieder alles in Ordnung. Hab vorher ein dreiviertel Jahr gesucht! 8o

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turbo-Fränk« (26. Juli 2005, 14:07)


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Dienstag, 26. Juli 2005, 20:13

Krass! Hör auf, Turbo-Fränk!

Bei mir is die Isolierung vom Klopfsensor auch ca. 1 cm rundrum weg, ziemlich in der Nähe vom Motorblock. Habe es aber nie gewechselt, weil das Kabel innen auch noch ganz is...
Kann das wirklich meine Probleme verursachen?