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easy_ci

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1 081

Donnerstag, 8. November 2012, 19:04

Wer fährt denn hier aktuell noch nen 16VG60?

Mr. Deep

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1 082

Donnerstag, 8. November 2012, 20:12

:!: Iiiiiiich

easy_ci

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1 083

Mittwoch, 14. November 2012, 23:22

Oh, und kommt sogar aus PB :) Wie praktisch... dann sieht man sich bestimmt mal! Plane für Winter 2013 auf 16VG60 und dann bräuchte ich mal paar Erfahrungswerte ;-)

Mr. Deep

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1 084

Donnerstag, 15. November 2012, 08:27

Der Umbau auf 16VG60 ansich ist ja schon lange kein Geheimniss mehr

der stefan

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1 085

Montag, 27. Mai 2013, 10:48

Jungs,

spricht irgendwas dagegen, die Lichtmaschine über das Nockenwellenrad mit anzutreiben? Das Einzige wo ich mir Gedanken machen würde, wäre die zusätzliche Lagerbelastung durch die Riemenvorspannung. Allerdings denke ich nicht, dass sie höher sein muss als die vom Zahnriemen?!

Die Standardlösung mit dem ellenlangen Flatterriemen ist mir nämlich ziemlich unsympathisch!

Mr. Deep

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1 086

Montag, 27. Mai 2013, 11:33

Die Lösung gibts schon nen paarmal . Dagegen spricht nix , allerdings auch nicht gegen den " Flatterriemen " :)

yourmom

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Montag, 27. Mai 2013, 12:55

Ich hab ehrlich gesagt kein Gefühl, welche Größenordnungen hier vorliegen, also Leistungsaufnahme Ventieltrieb vs. Lima, aber die Lima gönnt sich bestimmt das eine oder andere kW.

Wenn die Lima mehr als 10% Leistung auf den Zahnriemen draufschlägt, würd ichs persönlich nicht riskieren. Lieber Flatterriemen, als überlasteter Zahnriemen.

der stefan

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Montag, 27. Mai 2013, 14:46

@Jan
Der "Flatterriemen" gefällt mir optisch einfach überhaupt nicht! :D
Ausserdem ist die erforderliche Riemenvorspannung f(c,l)... sodass der Riemen bei ca. nem Meter Länge schon ne Ecke stärker gespannt werden muss. No me gusta!

@your
Natürlich kommt die Antriebsleistung der Lima additiv dazu, allerdings denke ich, dass das im Potenzial des ja doch ziemlich massiven 16V-Riemens liegt. Ich versuche mal die erforderliche Antriebsleistung zu ermitteln!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der stefan« (27. Mai 2013, 15:06)


G-Baby

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Montag, 2. Juni 2014, 23:05

Welchen 2L 16v Motor sollte man sich zulegen, um darauf aufzubauen? 9a oder ABF?
Wenn möglich sollte Block, Kurbelwelle und Kopf bleiben. Kolben und Pleul werden verstärkt.
Ziel mit G65 lader sind 300++PS.



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Es gibt NICHTS, dass ein Werkzeugmacher nicht machen kann!

Matse

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1 090

Donnerstag, 5. Juni 2014, 17:59

ABF, also Langpleuelk

Hallo G-Body!
Ich würde als Basis einen ABF nehmen. Dann hast Du bereits den breiten Riementrieb, die richtige Zwischenwelle mit dem passenden Ölpumpenantrieb und der 16V-Übersetzung der Ölpumpe, der Alugusswanne, die mehr Hitze aus dem Öl abkühlt als das Stahlblech und dem passenden 16V-Schwingungstilger für den Keilrippenriemen.

Der ABF zählt wie der 2E und Derivate auch zu den Langpleuelmotoren mit den 159er Pleueln was mechanisch stabiler ist. Die Kolbenquerkräfte sind geringer, die Kolben kippen weniger, die Pleuel sind stabiler uvm. ... Man kann auch einen 2E als Basis nehmen, dann muss man Zwischenwelle, Zahn- und Keilrippenriementrieb und Ölpumpe aber auf 16V umbauen und ABFs bekommt man mittlerweile ganz gut und günstig.

Der ABF muss aber wie folgt modifiziert werden:
1. Kurbelwelle
Es muss zwingend eine 2E-Kurbelwelle hinein. Die ABF-Kurbelwellen reißen an dem KW-Geberrad hinter dem 4. Zylinder überdurschnittlich häufig wegen Kerbwirkung bei Leistungen über 250 PS. Wenn Du eine umprogrammierte PG-Digifant hast, brauchst Du den KW-Geber nicht und kannst die sonst baugleiche 2E-Kurbelwelle nehmen die auch 400PS+ verträgt. Dieser fehlt nämlich das Geberrad, die hat da ein herkommliches Gegengewicht.

2. Kopf
Um 300 PS am G60 zu erreichen, musst Du den Kopf schon wirklich richtig machen. Gut entdrosseln, am besten CNC, Ventiltrieb erleichtern, harte Nocken, mindestens 268er Ein-/Auslass mit 11,5 mm Hub sind ordentlich. NG Motorsports bewirbt mittlerweile, dass sie einen ABF-Kopf auf die Flusswerte eines STW-Kopfes brächten. Die STW hatte bei 2l 280 PS als Sauger. Das ist schon ganz amtlich ... Fahre eine gute Verdichtung, damit der Motor auch gut effizient wird. Man kann durch entsprechende Kopfbearbeitung die Brennräume so machen, dass eine 9,3:1 (fahren wir nämlich auch bei 35° Außentemperatur völlig klopffrei)
oder eine 9,5:1 klopffrei funktioniert. Je höher die Verdichtung, desto besser. Wenn Du den Kopf CNC-machen lässt, wäre das ideal. Die machen Dir alle Kanten im Brennraum weg, arbeiten die Ventilsitze ganz präzise ein, erzeugen perfekte Kanalgeometrien und dann klopft es auch bei 9,3:1 oder 9,5:1 nicht. das Kopfbrennraumvolumen habe ich vergessen, ich glaube, es waren 42 ccm³ für die 9,3:1, aber das rechnet lieber mal selbst aus.

3. G-Lader
Der braucht ein 62er Laderrad, mindestens! Und er muss gut in Schuss sein. Eine RS-Bearbeitung ist zu 99% völliger Blödsinn. Als ob ein paar Hinterhof-Witzkekse besser entwickeln können als eine Ingenieursmanschafft bei VW. Der alte Herr Mertens aus Vordorf bei Braunschweig, der die G-Lader damals als Meister mitentwickelt hat, der kennt alle Geheimnisse und erzählt das auch. Wenn man ein wenig hirndenkend ist, stellt man schnell fest, dass vieles unsinnig ist. Nebenkanal eröffnen ... So ein Unsinn. Stege am Druckausgang wegdremeln ... So ein Unsinn. Besondere Lager ... So ein Unsinn.

Was richtig was bringt ist den Lader mit dem speziellen abschleuderfesten Klüver-Fett zu fetten, was die FE in Wolfsburg auch immer wollte, die Serienentwicklung dann aber herausgecancelt weil zu teuer, einen Verdränger mit Motorsportkontur einzusetzen (andere Einsaugschrägen und weitere Modifikationen, super selten und quasi nur aus dem Motorsport erhältlich) und die Kurbelwelle an den Lagern zu stiften (kann auch geschraubt werden) damit die hydraulischen Kräfte des Kurbeltriebs bei der Überdrehzahl Lager und Dichtringe nicht aus dem Sitz und außeinander treiben. Den Riemen regelmäßig wechseln. Dafür sorgen, dass der Lader frisch beleistet ist, bei der Überholung originale Teile bzw. nach Originalspezifikation verwendet werden und dass Verdichter und Gehäusehälften zueinander passen und keine Einlaufspuren zeigen. Das leichte Kreismuster am Boden der Gehäusehälften ist ok, aber richtiger Einlauf, Abbrüche am Verdränger und Einlaufspuren an den Seitenflächen sind K.O.-Kriterien für den Lader.

Wir haben einen 2L-16V-G60 mit über 300 PS und unser Motor hält jetzt seit 4 Jahren und 20tkm problemlos. Dem Lader geht es gut, der wird aber auch jedes Jahr demontiert, überholt und neu gefettet. Glücklicher Weise zeigt sich bei uns jedes Jahr jedoch, dass nichts am Lader ist. Es ist schön, dies zu wissen. Der Lader ist gesamt 140tkm alt, er war schon an dem originalen 8V, der vorher in dem Golf II GTI G60 verbaut war. Wir haben den nur gefettet und die Verschleißteile erneuert. Sonst nichts!

4. AGA
Es muss ein Krümmer vom ABF her. Einer vom PL/KR/9A geht nicht weil der ABF-Block eben 15 mm höher ist. An der Spritzwand ist zwischen Lenkgetriebe und Spritzwand eh nicht viel Platz für das Abgasrohr und bei den 1,8er Krümmern liegt das Rohr dann oben an der Spritzwand an. ABF-Fächer findet man mittlerweile kaum noch. Schwierig ... Vielleicht baut man sicht auch selber dort was ... Wir haben eine AGA in 62,5 Einrohr von Fox, reicht völlig hin.

5. Block
Die Kolben vom ABF sind plan und schließen in OT genau mit der Oberkante des Blocks ab. Die Kolben gehen ohne Modifikationen. Es macht Sinn, als Pleuellager die Sputterlager vom G60 / RS2 zu verbauen. alles andere ist gleich. Als Pleuel sollten auch die massivsten 2E-Pleuel der ersten Generation verwendet werden. Will man das richtig machen, nimmt man Schmiedepleuel, die LEICHTER sind als die Serie. Die Serie wiegt glaube ich so um die 470 Gramm das Stück, aber ich habs nicht mehr genau in Erinnerung. Kann man aber alles recherchieren. Gut ist es auch, KW mit Schwungrad und Schwingungsdämpfer feinwuchten zu lassen. Das Schwungrad muss nicht abgedreht werden. Ganz im Gegenteil. Dessen Masse hat schon seinen Grund. Ich würde das so lassen wie es ist. Kein Mensch braucht ein paar Hunderstel im Leerlauf schnelleres Hochdrehen. Nur was für Schwachmaten. In der Beschleunigung von 0 - 100 merkst Du ein erleichtertes Schwungrad nicht. Wohl hingegen im Leerlauf und Betrieb, weil plötzlich der Motor sägt und im Leerlauf humpelt und hoppelt und das Getriebe rasselt. Ich würde sogar, wenn ich auf ein größeres Getriebe gehe als das 02A, ein 6-Gang zum Beispiel gleich auf ein Zweimassenschwungrad. Das verbessert den Lauf noch einmal beträchtlich. Die Serienkupplung vom G60 kommt nicht gut mit der Leistung zurecht. Falls die Reifen haften, zieht es in den ersten beiden Gängen den Motor bei richtig Dampf nicht mehr ein. Für jedes Getriebe gibt es aber von Sachs Abhilfe in jeder Form.

6. Ladeluftstrecke
Der originale LLK tut es ganz gut. Sehr wichtig ist auch eine kurze Ansaugbrücke. Der Blödsinn mit dem originalen 16V-Geraffel erst nach hinten und dann von hinten wieder nach vorne über den Motor ist Schwachsinn. Viel zu lang. Richig genial wird der Motor mit einer Turbo-Ansaugbrücke vor dem Motor, dann direkt fahrerseitig vom LLK nach oben hoch und gleich mit einem Bogen in die Turboansaugbrücke mit der Drossel. Wunderbar.

7. KGE
Die Kurbelgehäuseentlüftung des ABF mit dem kleinen Zyklonabscheider unbedingt übernehmen. Das ist beim aufgeladenen Motor mit den Blow-By-Gasen noch einmal eine ganz andere Hausnummer als beim Sauger.

8. Digifant
Ich habe einen Chip passend für die PG-Digifant. Wichtig ist ein Chip, der zum Kraftstoffdruckregler und zu den Einspritzdüsen passt. Wir haben mit 3,5 bar Kraftstoffdruck und den großen Einspritzdüsen kein Problem, alle Lastbereiche des Motors abzudecken. Der Abstimmer wird das aber sehen.

Jau, soweit kann ich nur sagen, dass 300 PS am Frontantrieb kein Problem sind. Wichtig ist noch ein Plus-Fahrwerk. Wir fahren ein G60-02A mit dem Kennbuchstaben AYC und das funktioniert ganz gut. Allerdings sei auch erwähnt, dass der Frontantrieb nie die volle Leistung überträgt weil dann in den Gängen 1 und 2 nach der Motorkupplung die Sekundärkupplung (nämlich die Reifen :D :D :D ) greift. Wenn man mit dem Gas bedacht umgeht, kann man es aber fürchterlich krachen lassen. Einem aktuellen Golf R jedenfalls fuhren wir sachte weg und davon gibt es in Wolfsburg und Umgebung ja nun wahrlich genug Opfer ...

Viel Spaß, den wirst Du damit wirklich haben.

LG,
Matse

PS: Lass Dich von dem üblichen Ladedruckgechwafel nicht durcheinander bringen. Das sagt über die erzielbare Leistung rein gar nichts aus. Wir kommen nicht über 0,95 bar, was auch logisch ist weil unser Kopf gut entdrosselt ist. 1,2 bar nutzt Niemandem wenn man 7,5:1 verdichtet und nur Seriennocken fährt am Serienkopf fährt ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matse« (5. Juni 2014, 18:57) aus folgendem Grund: zu schnell getippt ...


G-Baby

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Sonntag, 15. Juni 2014, 23:09

Super, glaube das ist die beste Antwort im gesamten WWW. Danke Matse
Ich habe hier einen ABA Motor liegen. Würde die KW passen? Hat auch einen 92,8mm Hub.
Es gibt NICHTS, dass ein Werkzeugmacher nicht machen kann!

Matse

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Montag, 16. Juni 2014, 21:04

Ja geht ...