vr6 ruckelt immer noch -never ending story- -letzte seite-

  • fehlerspeicher: lambdasonden adaption überschritten.... ideen für mögliche fehlerquellen?


    L-sonde NEU,
    LMM NEU,
    Einspritzdüsen getauscht
    DK-poti NEU
    STG getauscht
    KW-sensor getauscht
    Leerlaufsteller getauscht
    Nockenwellengeber NEU
    Zündtrafo NEU
    Steuerzeiten geprüft
    U-druck/schläuche geprüft



    bleibt also net mehr viel... l

  • ich schreibs einfach noch mal alles zusammen gefasst...
    Fahrzeug: Passat syncro vr6 ABV bj95 ruhende Zündung


    fehlerbeschreibung:
    Bei Teilllast nimmt er plötzlich kein Gas mehr an (wie wenn er total überfetten oder total abmagern würde), nur unter Vollgasstellung fängt er sich wieder und maschiert auch wieder gut los. Problem tritt erst ab 3000U/min an.
    wenn man aber die Gaspedalstellung hält ruckelt er extrem und sackt sogar mit der drehzahl ab, dann hört man ein "batschen" in den Auspuff, ähnlich wie Fehlzündungen.


    Ohne Drosselklappen Poti tritt das Problem im übrigen nicht auf!!!! (bitte erst bis unten fertig lesen)
    ich vermute das er da in den Notlauf geht und feste Kennfelder (Einspritz oder Zündwerte) hat und deshalb nicht ruckelt.




    Bisherigen Lösungsansätze:
    es wurden bisher NEU gemacht:


    LMM
    Zündspule
    Zündkerzen + Kabel
    DK-poti
    Benzinfilter
    L-sonde


    gegen funktionierende getauscht


    NW-geber
    STG
    einspritzventile
    LLR
    Blauer temp.geber
    Kabelbaum (motor und ZE seite)


    hab auch an ein Spannungs problem an den ESV gedacht, aber da würde er nicht so wunderbar unter Volllast laufen.
    komplette Ansaugsystem wurde auf undichtheit geprüft.


    Benzindruck: leerlauf knapp 3,8 bar sonstige lastzustände um die 4,1bar


    fehlerspeicher ist leer,
    nur wenn er extrem geruckellt hat steht was drin wegen überschreitung der Lambda messbereich... aber auch nur selten


    bisher bin ich davon ausgegangen das er magert bzw überfettet, da das über Vag-com zu sehen war, (später lade ich die data-ogging sachen hoch)
    kurz nachdem er ruckelt verdoppelt er nahe zu die Öffungszeit der ESV... also müsste voher das Signal von der L-sonde kommen "zu mager bitte anfetten"
    aber die frage ist WARUM? (abgasanlage ist absolut dicht)


    nun habe ich heute ein "L-sonden Simulator" verbaut (danke an Odi :wink), damit kann ich per drehpoti wärend dem fahren eine Spannung von 0,5-1,5v regeln.
    Einfach L-sonde ab machen und mein "Simulator" anschliessen...
    Im Leerlauf ist es wunderbar zu merken , stellt man auf unter 1v säuft er ab und über 1v magert er ab, (riecht man beides Wunderbar)


    testfahrten haben keine Änderung ergeben!!!!!
    Er ruckelt trotzdem!!!!! egal ob ich dauerhaft auf 0,8, 1 oder 1,2v stelle , nun die Frage WARUM ruckelt er, das M-Stg bekommt gar kein Signal "zu Mager bzw Zu fett" ?( ?( ?(
    leider war mein Lappi leer so das ich nicht mit loggen bzw beobachten konnte... meine Vermutung ist nun das es gar kein Spritproblem ist sondern ein Zündungsproblem...
    aber was zum teufeln veranlasst das Stg den ZZP so massiv zu verstellen das es scheinbar nicht mehr ausreicht das gemisch zu entzünden


    nun kommt ihr ... :D

  • die lambdasonde arbeitet von 0 - 1 volt.


    mehr kann das steuergerät nicht abhaben.


    du hast im leerlauf ca. 0,05 volt (extrem mager) bis ca. 0,4 volt (normal) das pendelt so im sekundentakt rauf und runder. unter volllast liegt die sondenspannung bei mehr als 0,6 volt 0,6 - 0,9 vollt (volllastanreicherung)

  • ach stimmt.. 0,5v ist ja Lambda 1... werde ich morgen direkt testen.... über 1v hat er dann einfach selbst adaptierten wert angenommen weil regelgrenze überschritten ist...


    werde das also noch mal testen mit der entsprechend richtigen Spannungen.


    Klopfsensoren hab ich noch nicht getauscht, aber hab diese abgezogen und da gabs keine Änderung es gab nur einträge in im Fehlerspeicher...




    werde ich aber auch noch mal wohl oder übel tauschen... kostet ja alles nix... :(

  • Also normalerweise hat der ABV mit ruhender Zündung eine Drosselklappensteuereinheit da kann mann das Poti nicht wechseln sondern nur die komplette Drosselklappe !


    Im Lehrlauf sollten im Kraftstoffverteiler 3,5 bar anliegen bei abgezogenem Unterdruckschlauch am Druckregler ca. 4 Bar ev der Druckregler oder der Unterdruckschlauch zum Druckregler defekt !


    mfg

  • Prüf mal die Drosselklappe, bzw das Poti. Wenn der falsche Werte liefert, stimmt das gemisch nicht.


    Prüfung geht am besten mit dem Oszi. Im Notfall auch mit dem Multimeter. Einach Spannung an der Signalleitung messen wenn zündung an. der Wert muss konstant von 0 - 5 V ansteigen. Eventuell ist es auch über den Messwertblock im Stg. Möglich.

  • Zitat

    Original von Garlock
    Also normalerweise hat der ABV mit ruhender Zündung eine Drosselklappensteuereinheit da kann mann das Poti nicht wechseln sondern nur die komplette Drosselklappe !



    mfg


    Das ist nicht ganz richtig.
    Den ABV gibt es auch mit ruhender Zündung und der alten Drosselklappe (die mit Poti und extra Leerlaufregler).

  • genau, der passat hat noch keinen Elektrischen Steller in der DK.


    Schäden aufgrund von Nässe in steckern bzw kabelbrüchen fällt aus, mehr fach geprüft und durch gemessen!!!




    heute bin ich dann mit VAG Scoop gefahren und hab mir alles genau angeschaut und folgende Beobachtung gemacht:



    Prüfvoraussetzung:
    alles Sensoren dran, ausser L-sonde der durch mein "simulator" ersetzt wurde...


    Ergebniss:


    im Leerlauf konnte man wunderbar an der Öffnungszeit der ESV erkennen das er darauf reagiert...
    wärend dem fahren hab ich auf 0,5v gestellt.


    Wenn ich in den "Ruckelbereich" gekommen bin ist die Einspritzzeit von ca 11ms auf 4-5ms abgefallen, und der Zündwinkel ist auf 38°v.OT gegangen, Drosselklappenstellung war bei ständig bei ca 35°


    Zündung wurde dann langsam auf 18°vOt zurück gestellt, als das erreicht wurde ging auch die Einspritzzeit hoch...




    jetzt die Frage, warum geht die Einspritzzeit zurück obwohl L=1 ist???? warum wird die Zündung verstellt???

  • hatte die KS zwar schon mal raus und gegen andere getauscht, aber also nächster Schritt werden neue Klopfsensoren... verbaut


    achja, als ich die KS testweise mal abgezogen hab um zu gucken ob sich was ändert war kein fehler hinterlegt (nein es hat sich nichts geändert)

  • Währe gut möglich das was mit den Klopfsensoren nicht stimmt es gab auch Probleme mit den steckverbindungen wenn eine seite Vergoldet wahr und die andere nicht da gabs von VW mal ne Anweisung !


    Fehler von den Klopfsensoren werden nicht sofort in den Fehlerspeicher geschrieben mann sollte mehrere Tage fahren bevor mann den Fehlerspeicher wieder ausliest und auch möglichst alle Betriebszustände mal durchmachen wichtig ist auch das Anzugsmoment der Klopfsensor Schrauben am besten beide mal lösen und mit einem genauen Drehmomentschlüssel wieder auf 20 Nm anziehen !


    mfg

  • was mir aber gerade einfällt, das Auto hat nter VOLLLAST auch die Leistung die er haben soll, läuft locker auf V/max (sogar nach Navi 4km/h drüber).


    wenn er ein KS problem hätte wurde das doch eigentlich gar nicht möglich sein oder täusche ich mich da...?


    wie gesagt und TEILLAST ruckelt er , sobald aber die DrKla über ca 70grad geht ruckelt er nicht mehr (Poti und DK schon mehrfach getauscht und wie -{Viper}- sagt auch gemessen, alls I.O.)

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